Unsere Geschichte
Wir sind Johannes Härle und Johannes Kotte. Uns verbindet die Überzeugung, dass Akustik neu gedacht werden muss. Aus dieser Überzeugung entstand unsere gemeinsame Vision: nachhaltige Akustiklösungen zu entwickeln und einen neuen Industriestandard zu etablieren.


70er/80er JahreDer Anfang einer Idee
In den 1970er- und 1980er-Jahren entwickelte Hans A. Härle den Sintermetall-Rußpartikelfilter der heute in Millionen von Autos und LKW’s zu finden ist. Während die ursprüngliche Aufgabe die Reduzierung von Emissionen war, zuerst um in Mexiko Renntruck Rennen im TV übertragen können, dann in Kalifornien aus Ökologischen Gründen. Es zeigte sich ein unerwarteter Nebeneffekt: Die offenporige Metallstruktur absorbierte Motorgeräusche so effektiv, dass Akustikingenieure den Motorsound später künstlich verstärken mussten. Aus dieser Entdeckung entstand die Idee, Metall gezielt für akustische Anwendungen einzusetzen. Erste Produkte waren daraus sogenannte Liner in der Flugzeugbranche.
1980er–2000erJahrzehnte der Erfahrung
Unter dem Leitsatz „leichter, besser, günstiger“ entwickelte Hans Härle zahlreiche Lösungen für Unternehmen wie Mercedes-Benz, Audi, Volkswagen, ZF und STIHL. Seine Entwicklungen führten zu mehr als 150 Patenten, die alle samt erfolgreich in die Serienproduktion überführt wurden. Grund hierfür war seine Fokus auf innovative Produktionsverfahren. Für diese außergewöhnliche wirtschaftliche Innovationsleistung erhielt er unter anderem die Rudolf-Diesel-Medaille zum 150 Jährigen Jubilium neben Enercon Gründer, SAP, und Ebm Pabst.
1995-2010Eine Branche vor dem Stillstand
Mikroperforierte Absorber boten hervorragende akustische Eigenschaften, waren jedoch teuer in der Herstellung und nur schwer automatisierbar. Viele europäische Hersteller stellten ihre Produktion ein oder wechselten zu konventionellen Sandwichmaterialien. Damit drohte eine vielversprechende Technologie aus dem industriellen Alltag zu verschwinden.
Ab 2013Der Neuanfang
2013 begannen Hans A. Härle und Johannes K. Härle mit der Entwicklung einer neuen Generation mikrostrukturierter Metalle. Ziel war ein Material, das leistungsfähiger, robuster und wirtschaftlicher ist und sich erstmals effizient in großen Stückzahlen produzieren lässt.

2018–2022Verfeinerung
Nach dem Tod von Hans Härle im Jahr 2018 führte Johannes K. Härle die Entwicklung gemeinsam mit Johannes Kotte fort. Neue Fertigungsverfahren und innovative Geometrien eröffneten Möglichkeiten, die bisher als nicht realisierbar galten. Das Ergebnis ist ABSORA-Blech (Härle Schall-Absorber der 3. Generation) – ein multifunktionales Metamaterial, das Schallabsorption, hohe Steifigkeit, Leichtbau und automatisierte Fertigung miteinander verbindet. Dank seiner besonderen Geometrie erreicht ABSORA-Blech eine außergewöhnlich breite akustische Wirksamkeit und eröffnet völlig neue Einsatzmöglichkeiten in Industrie, Mobilität und Bauwesen.
2023–2024Die Gründung von ABSORA
2023 gründeten Johannes K. Härle und Johannes Kotte die ABSORA GmbH. Die Vision: ABSORA-Blech als neuen Industriestandard etablieren und nachhaltige, vollautomatisierte Fertigung wieder stärker in Europa ermöglichen. Im Fokus stehen Ressourceneffizienz, Recyclingfähigkeit und neue Anwendungen, die Material, Gewicht und CO₂-Emissionen reduzieren.
HeuteDer nächste Schritt
Mit einem wachsenden Patentportfolio, einer erfolgreichen Pre-Seed-Finanzierung und starken Industriepartnerschaften bereitet ABSORA den nächsten Schritt vor: die industrielle Serienfertigung von ABSORA-Blech und den Aufbau einer Plattform für die nächste Generation nachhaltiger Akustik- und Leichtbaulösungen.
